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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Lisa Reisert (Rachel McAdams) hat panische Flugangst, doch sie muss nach Miami und deshalb überwindet sie ihre Angst und steigt in ein Flugzeug - ein fataler Fehler wie sich schnell herausstellt. Kurz nach Start der Maschine stellt sich ihr Nachbar Jackson Rippner (Cillian Murphy) als Auftragskiller vor, der auf diesem Flug einen Mord verüben soll. Dafür braucht er allerdings Lisa, mit deren Hilfe er einen Geschäftsmann umbringen soll. Als sie nicht einwilligt, weiß er sich zu wehren und erpresst sie: Wenn sie ihm nicht hilft, stirbt ihr Vater Joe (Brian Cox).
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Nein, war es nicht, der das Potenzial eines Hauptdarstellers in als erstes erkannte. Ehrlicherweise ließ es sich bis Oppenheimer ganze 18 Jahre Zeit, bis er ihn als leading man einsetzte. Aber diese Funktion hatte dieser schon vor dem Atombomben-Epos einige Male inne, dank Regisseuren wie , oder . Natürlich muss da auch Peaky Blinders - Gangs of Birmingham-Schöpfer Steven Knight erwähnt werden.  Horror-Großmeister erkannte ebenfalls die enorme Wandelbarkeit des gebürtigen Iren und besetzte ihn in einem seiner Spätwerke, das natürlich nie mit den Monolithen seiner Regie-Karriere mithalten kann, jedoch die Gleichgültigkeit, mit der es oftmals behandelt wird, auch nicht verdient.

Red Eye wirkt im Jahre 2023 erfrischend kompakt und komprimiert. 85 Minuten, mit einer strukturell simplen, aber sehr effektiven Geschichte, getragen von Cillian Murphy als perfidem Strippenzieher eines Mordanschlags sowie (Game Night) als sein zu manipulierendes Opfer, welches nach und nach über sich hinauswächst, bis es am Ende in einem Showdown mündet, bei dem Craven kurz seine Slasher-Muskeln spielen lässt, ohne dass der Thriller zu sehr in seinen letzten Minuten in die Horrorecke abdriftet. Wenn man so will, eine Fingerübung, eines damals 66 Jahre alten Meister des Spannungskinos.

Die Grenzen der Suspense werden hier nicht neu ausgelotet und auch Fans der härteren Gangart bekommen bis auf eins, zwei marginale Gewaltspitzen kein Futter zugeworfen. Red Eye ist, das mag im Kontext zu seiner Genre-Zugehörigkeit etwas arg seltsam klingen, fast schon entspannt. Craven und sein Team scheinen von Beginn an gewusst zu haben, was sie wollen. Nichts an dem Film wirkt unüberlegt, überhastet durchgesetzt oder planlos. Im Mittelteil hätte es gerne noch etwas böser und unkontrollierbarer werden können, wenn Hotelmanagerin Lisa von der Ausweglosigkeit ihres Dilemmas immer weiter eingeholt und schließlich überrollt wird. Es stimmt schon, hier wurden einige Chancen links liegen gelassen, was vielleicht erklärt, warum der Titel sich nie richtig in den Erinnerungen verankern konnte. Aber das macht es durchaus auch interessant. 

Wer sich auch nur ein wenig mit Craven auseinandergesetzt hat, weiß, dass der Regisseur (ob jetzt beabsichtigt oder nicht) Grenzen verschoben hat. Sei es nun der Moral, etwa in Das letzte Haus links, oder die von Traum und Realität (Nightmare - Mörderische Träume). In Red Eye bleibt er konstant bodenständig und erzählt die recht klassische Wandlung From Zero to Hero, wobei es schon verächtlich wäre einen so erfolgreichen und zielstrebigen Menschen wie Lisa, als Null zu bezeichnen. So oder so: Wes Craven bringt ihr enorme Sympathien entgegen, die auch deswegen effizient erblühen können, weil Murphy als Gegenspieler Jackson Rippner (!) ganz wunderbar den Wolf im Schafspelz mimt, dessen Erscheinung selbst bei direkten Konfrontationen immer noch etwas Charme anheftet, selbst dann, wenn er mit einem Loch im Hals unterwegs ist. Wer weiß, vielleicht war ja genau das, was Christopher Nolan dazu brachte, sich den Namen des Darstellers vorzumerken? Nein. Tatsächlich wurde Batman Begins, dort arbeitete Murphy erstmals mit dem Oppenheimer-Regisseur zusammen, fast zeitgleich mit Red Eye gedreht.

Fazit

Vielleicht wäre es etwas zu despektierlich, den Thriller nur als eine Fingerübung zu bezeichnen. Doch damit soll keinesfalls sein Mangel an wirklich schweißtreibenden Momenten herausgestellt werden, sondern mehr, dass Regisseur Wes Craven in diesem Spätwerk im besten Sinne solides Spannungskino abliefert, das gesegnet ist mit zwei wunderbaren Stars, von denen vor allem "Oppenheimer"-Darsteller Cilian Murphy in Erinnerung bleibt.

Kritik: Sebastian Groß

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